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C64 • DOS • Windows 95/98 • Assembler • AVR • Schaltungen
"Back to the roots – where the real computing began."
COMMODORE 64
Der wohl erfolgreichste Homecomputer aller Zeiten. Mit 64 KB RAM, dem legendären SID-Soundchip und einer riesigen Software-Bibliothek begeisterte er Millionen von Nutzern in den 80er Jahren.
Berühmte Spiele: Turrican, The Great Giana Sisters, Maniac Mansion, Zak McKracken und viele mehr.
Weitere Inhalte (Hardware-Modifikationen, Demo-Szene, Emulation) folgen bald.
1541 Floppy Drive
Die Commodore 1541 Floppy-Disk-Laufwerkseinheit wurde Anfang der 1980er Jahre als Massenspeicherlösung für den Commodore 64 entwickelt und zählt zu den bekanntesten Diskettenlaufwerken dieser Zeit. Sie wurde 1982 eingeführt und basiert technisch auf einem eigenen integrierten System mit Prozessor, RAM und Betriebssystem.
Die 1541 verwendet 5,25-Zoll-Disketten im Single-Sided-Format und speichert pro Diskette bis zu ca. 170 KB an Daten. Im Inneren arbeitet ein 6502-kompatibler Prozessor (MOS 6502), unterstützt von 2 KB RAM sowie einem eigenen ROM mit dem Diskettenbetriebssystem. Die Anbindung an den Commodore 64 erfolgt über die serielle IEC-Schnittstelle, was im Vergleich zu anderen Systemen relativ geringe Übertragungsgeschwindigkeiten zur Folge hat.
Das Laufwerk verfügt über ein integriertes Netzteil mit Transformator, das die benötigten Spannungen für Elektronik und Mechanik bereitstellt. Typischerweise werden +5 V für die Logik sowie +12 V für Motoren und analoge Schaltungen erzeugt. Durch das robuste, aber wärmeintensive Design ist die thermische Belastung im Betrieb vergleichsweise hoch, insbesondere bei heutigen Netzspannungen.
Die 1541 ist nicht nur aufgrund ihrer weiten Verbreitung, sondern auch wegen ihrer eigenständigen Architektur ein bedeutendes Stück Computergeschichte und wird bis heute von Sammlern und Retro-Computing-Enthusiasten geschätzt.
Der 240 Volt Mod
Das 1541 Floppy wurde damals mit 220 Volt Netzspannung betrieben. Da die Netzspannung in der Zwischenzeit über 230 V auf heute teilweise bis zu 240 V erhöht wurde, ist die Versorgungsspannung für den Transformator etwas zu hoch. Dadurch kommt es zu erhöhter Wärmeentwicklung am Trafo sowie an den Spannungsreglern für die 5 V- und 12 V-Versorgung. Dies führt dazu, dass das gesamte Gerät deutlich heißer wird, was langfristig zu Schäden führen kann.
Der im Gerät verbaute Transformator besitzt primärseitig drei Anschlüsse. Diese sind für unterschiedliche Netzspannungen ausgelegt (typischerweise 220 V / 230 V / 240 V). Werkseitig wurde der Anschluss meist auf 220 V konfiguriert. Um den Betrieb an die heute höhere Netzspannung anzupassen, sollte der entsprechende Primäranschluss auf die höhere Spannungsstufe (z. B. 240 V) umgelötet werden. Dadurch wird die Sekundärspannung reduziert und die Verlustleistung sowie die Wärmeentwicklung deutlich verringert.
Sekundärseitig verfügt der Transformator ebenfalls über drei Anschlüsse. Diese liefern die notwendigen Wechselspannungen für die nachgeschaltete Gleichrichtung und Spannungsregulierung (typisch getrennte Wicklungen bzw. Mittelanzapfung für die Erzeugung der 5 V- und 12 V-Versorgung).
Die Anpassung ist insbesondere deshalb sinnvoll, da die Netzspannung in Europa schrittweise angehoben wurde:
- Bis ca. 1987: 220 V (Standard in Deutschland und vielen europäischen Ländern)
- 1987–2003: Umstellung auf 230 V (EU-Harmonisierung, zunächst mit Toleranzbereich)
- Seit 2003: 230 V ±10 % (entspricht effektiv bis zu ca. 253 V Netzspannung)
Wichtiger Sicherheitshinweis:
Das Öffnen des Gerätes darf ausschließlich im spannungslosen Zustand erfolgen – der Netzstecker muss unbedingt vorher gezogen werden! Im Inneren des Gerätes liegen lebensgefährliche Spannungen an. Bei Nichtbeachtung besteht akute Gefahr durch elektrischen Schlag. Arbeiten am Netzteil sollten nur von fachkundigen Personen durchgeführt werden.
![]() | Das 1541 Floppy nach dem öffnen des Gehäuses. |
![]() | Steuerplatine Schrauben entfernen 5 auf der Platine, 2 seitlich am Kühlkörper. |
![]() | Der Transformator mit seinen Anschlüssen - Primärseite rechts Neutralleiter, Phase, Phase +10% - Sekundärseite Ausgänge für die 2 Wechselspannungen. |
![]() | Messen der Spulenwicklung, hier 45 Ohm. Zu dem freien Pin ist der Wert größer, da hier mehr Windungen Verwendet werden! Siehe nächster Schritt. |
![]() | Widerstand der äußeren Pins messen Dieser sollte höher sein, hier 50 Ohm Das bedeutet das an der Primärwicklung mehr Windungen verwendet werden, dadurch wird die Ausgansspannung etwas niedriger. |
![]() | Transformator mit umgelöteten Kabeln. |
![]() | Kontrolle der Ausgansapannung für die 5 Volt Regler Hier 4,03 Volt AC ergibt nach dem Gleichrichten und glätten ca. 5,7 Volt DC. |
![]() | Kontrolle der Ausgansapannung für die 12 Volt Regler Hier 8,96 Volt AC ergibt ca. 12,7 Volt DC. |
![]() | Anschließen der Floppyplatine und Prüfen der Spannung nach dem Regler, dazu an einem der kleineren Elkos messen, bzw. an einer unbestücken Stelle. |
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MS-DOS
Das Betriebssystem, das die PC-Welt dominierte. Reine Textoberfläche, Batch-Dateien und die berühmten CONFIG.SYS & AUTOEXEC.BAT.
Klassiker wie Doom, Wolfenstein 3D, Prince of Persia und Monkey Island liefen hier in ihrer ursprünglichen Form.
MS-DOS 6.22 und der knappe konventionelle Speicher
MS-DOS 6.22 steht wie kaum ein anderes System für die Zeit, in der Computerressourcen knapp und jedes Kilobyte wertvoll war. Besonders prägend war dabei der sogenannte konventionelle Speicher, der auf maximal 640 KB begrenzt war. Dieser Bereich musste alles aufnehmen: das Betriebssystem selbst, Gerätetreiber, Speicherresident-Programme (TSRs) und natürlich die Anwendungen. Sobald dieser Speicherbereich erschöpft war, quittierten viele Programme den Dienst mit der bekannten Meldung: „Nicht genügend Speicher“.
Zwar gab es mit EMS und XMS Möglichkeiten, zusätzlichen Speicher zu nutzen, doch viele Programme – insbesondere Spiele und ältere Anwendungen – bestanden strikt auf möglichst viel freien konventionellen Speicher. Das führte dazu, dass Anwender ihre Systemkonfiguration ständig optimieren mussten: Treiber wurden in den oberen Speicherbereich verschoben, unnötige Komponenten deaktiviert oder je nach Anwendungsfall komplett unterschiedlich geladen.
Genau hier kommt eine der elegantesten Lösungen von DOS 6.x ins Spiel: das Bootmenü über CONFIG.SYS. Damit konnte man beim Systemstart zwischen verschiedenen Konfigurationen wählen – etwa eine „volle“ Umgebung mit allen Treibern oder eine minimalistische Variante für speicherhungrige Programme. Zusätzlich konnten Parameter an die AUTOEXEC.BAT übergeben werden, sodass auch dort flexibel reagiert werden konnte.
Beispiel: Bootmenü mit verschiedenen Konfigurationen
CONFIG.SYS
[menu]
menuitem=ALLES, Vollausstattung (CD-ROM, Maus, Sound)
menuitem=CDROM, Nur CD-ROM
menuitem=MAUS, Nur Maus
menuitem=MINIMAL, Minimale Konfiguration
menudefault=ALLES,5
[COMMON]
DOS=HIGH,UMB
DEVICE=HIMEM.SYS
DEVICE=EMM386.EXE NOEMS
[ALLES]
DEVICEHIGH=OAKCDROM.SYS /D:MSCD001
DEVICEHIGH=MOUSE.SYS
DEVICEHIGH=SB16DRV.SYS
[CDROM]
DEVICEHIGH=OAKCDROM.SYS /D:MSCD001
[MAUS]
DEVICEHIGH=MOUSE.SYS
[MINIMAL]
REM Keine zusätzlichen Treiber
AUTOEXEC.BAT
@ECHO OFF
PROMPT $P$G
PATH C:\DOS;C:\TOOLS
GOTO %CONFIG%
:ALLES
LH MSCDEX.EXE /D:MSCD001
LH MOUSE.COM
SET BLASTER=A220 I5 D1 H5 T6
GOTO ENDE
:CDROM
LH MSCDEX.EXE /D:MSCD001
GOTO ENDE
:MAUS
LH MOUSE.COM
GOTO ENDE
:MINIMAL
REM Nichts laden
GOTO ENDE
:ENDE
Erklärung
- Beim Start erscheint ein Menü mit Auswahlmöglichkeiten.
- Je nach Auswahl wird ein Abschnitt in der CONFIG.SYS aktiviert.
- Die Variable
%CONFIG%wird automatisch gesetzt und in der AUTOEXEC.BAT ausgewertet. - So können gezielt Programme geladen werden, wie:
- CD-ROM-Treiber (MSCDEX)
- Maus-Treiber
- Soundblaster-Umgebungsvariablen
Dieses Prinzip war damals essenziell, um das Maximum aus den begrenzten 640 KB herauszuholen. Mit etwas Feintuning konnte man oft noch entscheidende Kilobyte freischaufeln – genug, damit ein Spiel oder Programm plötzlich doch lief.
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WINDOWS 95
Der große Umbruch: Einführung des Startmenüs, Plug & Play und der Wechsel zur 32-Bit-Ära. Windows 95 machte den PC massentauglich.
Ikone: Der Startknopf, Minesweeper und die erste Version des Internet Explorers.
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WINDOWS 98
Die Weiterentwicklung von Windows 95 mit besserer USB-Unterstützung, DirectX und verbesserter Multimedia-Fähigkeit. Viele sehen Windows 98 als den Höhepunkt der klassischen Windows-Ära.
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LINUX RETRO
Von Slackware über Red Hat bis zu Debian in den frühen Versionen – die Zeit, in der Linux noch richtig „hart“ war und man viel über das System lernen musste.
Kernel 2.0 / 2.2, XFree86 und Window Manager wie AfterStep oder Window Maker.
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ASSEMBLER
Die niedrigste Programmierebene, bei der man direkt mit den Befehlen der CPU arbeitet. Sehr leistungsfähig, aber auch sehr anspruchsvoll.
Wichtige Prozessoren: 6502 (C64), Z80, x86 (PC).
Beispiele und Tutorials folgen bald.
ATmel 8-Bit (AVR)
Die beliebte AVR-Mikrocontroller-Familie von Atmel (heute Microchip). Besonders der ATmega8, ATmega328 und ATtiny-Serie sind in der Retro-Elektronik-Szene sehr verbreitet.
Einfach zu programmieren und extrem zuverlässig.
Weitere Inhalte folgen bald.
MIKROCONTROLLER PROGRAMMIEREN
Hier geht es um die verschiedenen Wege, AVR-Mikrocontroller zu programmieren: AVR-GCC (C), Bascom, Arduino-IDE oder direkt in Assembler.
Register, Interrupts, Timer und Ports sind die Grundlagen.
Erste Tutorials und Beispiele folgen bald.
SCHALTUNGEN & PLATINEN
Vom einfachen Breadboard über Lochrasterplatinen bis hin zu selbstgeätzten oder bestückten Leiterplatten – die Welt der analogen und digitalen Schaltungstechnik.
Themen: Spannungsregler, Logikgatter, Transistor-Schaltungen und mehr.
Schaltpläne und Bauanleitungen folgen bald.








